Heinju hat geschrieben:Im Prinzip richtig,aber im Normalfall sind bei Vorwärtsfahrt die Vorderräder,auch bedingt durch eine geringere Profiltiefe,schon lange zum Wasserski geworden, oder wenn nicht,haben sie,die VR, das meiste Wasser bereitzt verdrängt.Es kommt also nicht zum Aquaplaning an der HA.Raoul1510 hat geschrieben:
Nur Rückwärts?! Reifen mit weniger Profil schwimmen einfach schneller auf. Egal ob man vorwärts oder rückwärts fährt. Das gilt für die HA genauso wie für die VA. Nur ist die Hinterachse für Spurrichtungsstabilität zuständig und deswegen gehören die Reifen mit mehr Profiltiefe dort hin.
Raoul
Aquaplaning entsteht immer zuerst an der Vorderachse.
Es gibt,speziell im Winter,noch andere Fahrzustände,wie etwa das Fahren auf Eis und Schnee.Nicht zu vergessen die trockene Strasse.
Auch hier ist,genau wie bei Nässe, Spurrichtungsstabilität wichtig, damit man nicht von seinem Hinterteil überholt wird.
Gruß Jürgen
Beispiel. Stell dir mal vor die VA Reifen verdrängen durch die Profiltiefe noch das Wasser und die Reifen an der HA schaffen dies nicht mehr. Wo tritt dann das Aquaplaning auf und welche Reifen verliert den Kontakt zum Boden. Dann kommt das Heck geflogen. Das ist der Knackpunkt. Die Hinterachse ist für die Spurrichtungsstabilität verantwortlich!
Kann dir aber gerne den Test mit den Spielzeugautos erklären, wenn du ihn nicht gemacht hast.
Tesafilm über der Vorderachse damit sie blockiert und Auto anschupsen >> Auto "rollt" trotz blockierender VA gerade aus.
Tesafilm über die Hinterachse damit sie blockiert und Auto anschupsen >> Das Heck bricht sofort aus!!!
Ich habe mich mit mehreren Leuten vom Fach wie z.B. Fahrsicherheitstrainer oder einem Reifeningenieur von GoodYear darüber unterhalten, alle bestätigten das die Reifen mit mehr Profil auf die Hinterachse gehören. Sogar bei Winterreifen. In diesen Gesprächen sind auch Sätze gefallen wie: "....Winterreifen....Spurrichtungsstabilität hat Vorrang vor Traktion".
Raoul