Octi in Zahlung geben, oder an Privat verkaufen und auch nicht mehr bekommen. So wird's rauslaufen. Bleibt also nur in den saueren Apfel beißen und den Wertverlußt hinnehmen oder den Octi weiterfahren.
Octi RS hat geschrieben:...oder den Octi weiterfahren.
Was anderes hatte ich auch gar nicht vor, war nur Interessehalber mal bei den Händlern.
Dazu habe ich mich letztlich auch entschieden. Hatte mich vor kurzer Zeit auch mal schlau gemacht bzgl. "Octi in Zahlung geben" - kannste echt vergessen. Ich bin nicht bereit, einen solchen Wertverlust hinzunehmen. Dann fahre ich den Wagen eben weiter, denn nötig ist ein Wechsel ohnehin nicht.
Solch ein Wertverlust tut einem sicher in der Seele weh, doch dafür kann der Händler auch nichts. Zuletzt wurde der Tour sicher auch unter dem genannten Preis verscherbelt, dazu kommt die Tatsache, dass der O1 eben "nur" ein Vorgängermodell ist.
Wer damit nicht umgehen kann, sollte sich lieber einen Jahreswagen mit wenig KM zulegen. Der Nachteil ist, dass man unter Umständen etwas Zeit und Mühen investieren muss, um das gewünschte Modell samt Ausstattungswünsche zu ergattern.
Mein "Wertverlust" lag nach 2 Jahren und 8 Monaten und 69000 km bei knapp 40% (einschließlich oder wegen der verbauten Extras), allerdings Privatverkauf. Auch das ist eine Menge Holz, aber damit muß man eben rechnen oder man lässt die Finger vom neuen Auto.
MfG Alfred
09.07.07: Octavia BiFuel verkauft, bis 30.08.07 Passat 3C
30.08.07 Superb Exclusive BiFuel Cappuccino-Beige mit Wischwassersieb
w0tan hat geschrieben:Was soll die Aktion hier eigentlich, wenn du gar nicht vor hast, ein anderes Auto zu erwerben?
Reines Mitteilungsbedürfnis zur Erkenntnis, dass Neuwagen im ersten Jahr kräftig Wertverlust haben?
Hmm.
Ich denke, dass es sich hier um ein Forum handelt, im dem man u.a. seine Erfahrungen mitteilen kann und ggf. ist es für andere schon von Interesse .
Gruß
tourgo910
mein Fuhrpark:
<- der und seit 07/2009: Fiat Barchetta (1.8i- 96 kw), EZ:02/97, garden green; seit 10/2012: BMW Z4 (E85) (3.0i-170 kw), EZ:04/05, sterling grey; seit 05/2021: Abarth Pista (1.4-121kw), EZ:02/20 record grey;
Nur war ich der (anscheinend irrigen) Annahme, dass hoher Wertverlust gerade im ersten Jahr allseits bekannt wäre.
Wenn nun Leute sich hier den Kopf zerbrechen, wie der TE sein Auto zu einem besseren Preis losbekommt oder Alternativen benennen, weil im ersten Beitrag dummerweise nicht erwähnt wird, dass ein Verkauf nicht zur Debatte steht, würde ich mir an deren Stelle ggf. etwas ver***** vorkommen
Octavia II Combi 2.0 TDI | EZ 10-2005 | Black Magic |
EX seit 09/2008... danke, dass du gehalten hast
Ich verstehe die Aufregung nicht wegen des Inzahlungnahme-Preises. Jeder Händler weiss doch, dass Du selbst nicht den Listenpreis bezahlt hast. Der rechnet mal geschmeidig mind. 10 Prozent ´runter und das ist dann sein Ausgangspunkt. Unter kaufmännischen Aspekten würde doch jeder hier so vorgehen.
Natürlich ist es immer wieder horror, wenn man den Wertverlust eines Autos im ersten Jahr vor Augen geführt bekommt. Aber da ist nun einmal der Wertverlust am höchsten. Streng genommen ist der Wertverlust sogar in dem Moment am höchsten, wenn Du mit dem neuen Wagen vom Hof fährst und dann zuhause ankommst. Dann ist es kein Neuwagen mehr.
Den Dir genannten Preis von 13.000 Euro kann ich sogar nachvollziehen. Der Händler packt noch Handlungskosten drauf, kalkuliert noch so ca. 2 bis 3 Monate Standzeit (in denen ja ein weiterer Wertverlust gegeben ist) und dann macht der bei einem EK von 13.000 Euro sicher keinen dicken Reibach.
Lösung des Problems: Fahre Deinen Octi einfach noch bein bischen weiter und biete ihn mal so von privat aus an.
Natürlich ist mit den Jahren der Reperatur-Aufwand immer höher. Aber: Der Wertverlust wird mit den Jahren auch immer geringer. Und man kann seine Kasko-Versicherung umstellen.
Ob ein Octi etwa 6 oder 7 Jahre alt ist, spielt irgendwann nicht mehr so eine große Rolle wie im Vergleich sein Allgemeinzustand, die gewählte Farbe oder der km-Stand. Da kann manch´ ein 7 Jahre altes Exemplar einen 1 Jahr jüngeren Wagen vom Wert her abhängen. Und allein von dem geringeren Wertverlust in dieser Phase eines Autolebens kann man schon eine Menge in einer freien Werkstatt á la Bosch-Service & Co. bewerkstelligen lassen.