Bremsweg bei Glätte etc.
Bremsweg bei Glätte etc.
Hi Leute,
da hat doch neulich beim Fahrsicherheitstraining der Leiter die Theorie aufgestellt, dass es nicht sicher sei, dass bei bestimmten Fahrbahnbedingungen bei zwei identischen PKW der leichtere von beiden den kürzeren Bremsweg hat. Nach dem Motto: Mehr Gewicht, mehr Reibung auf der Straße, kürzerer Anhalteweg. (Und was ist mit der Trägheit der Massen ???) Was meint ihr dazu ? (Bei tiefem Schlamm mag das stimmen, denn da versinkt der schwere Wagen vielleicht...blubb blubb...
Gruß,
Octavista
da hat doch neulich beim Fahrsicherheitstraining der Leiter die Theorie aufgestellt, dass es nicht sicher sei, dass bei bestimmten Fahrbahnbedingungen bei zwei identischen PKW der leichtere von beiden den kürzeren Bremsweg hat. Nach dem Motto: Mehr Gewicht, mehr Reibung auf der Straße, kürzerer Anhalteweg. (Und was ist mit der Trägheit der Massen ???) Was meint ihr dazu ? (Bei tiefem Schlamm mag das stimmen, denn da versinkt der schwere Wagen vielleicht...blubb blubb...
Gruß,
Octavista
Re: Bremsweg bei Glätte etc.
Muss ehrlich sagen das ich mir über sowas recht wenig Gedanken mache. Denn ich belade mein Auto selten nur mit der Handtasche meiner Freundin weil es dann sicherer zu fahren ist als wenn ich die drei anderen Koffer auch noch mitnehme.
Aber meine Einschätzung wäre das sich ein höheres gesamt Gewicht des Fahrzeuges nur POSITIV bemerkbar macht wenn man auf verschneiter Fahrbahn anfahren muss. Was den Bremsweg angeht würde ich dir in Deiner Theorie mit der "Trägheit der Masse" zustimmen. Ich verstehe aber auch nicht was das mit dem Fahrbahnzustand zu tun haben soll? Wenn es Glatt ist muss das ABS eh regeln! Und da du schon mit leichtem Fahrzeug schiebst wird das ABS bei schwerem Fahrzeug noch öfter die Bremse lösen müssen.
Aber meine Einschätzung wäre das sich ein höheres gesamt Gewicht des Fahrzeuges nur POSITIV bemerkbar macht wenn man auf verschneiter Fahrbahn anfahren muss. Was den Bremsweg angeht würde ich dir in Deiner Theorie mit der "Trägheit der Masse" zustimmen. Ich verstehe aber auch nicht was das mit dem Fahrbahnzustand zu tun haben soll? Wenn es Glatt ist muss das ABS eh regeln! Und da du schon mit leichtem Fahrzeug schiebst wird das ABS bei schwerem Fahrzeug noch öfter die Bremse lösen müssen.
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Re: Bremsweg bei Glätte etc.
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Re: Bremsweg bei Glätte etc.
Wie jetzt?Octavista hat geschrieben:... der leichtere von beiden den kürzeren Bremsweg hat.
... Mehr Gewicht, mehr Reibung auf der Straße, kürzerer Anhalteweg.

- Chris80
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Re: Bremsweg bei Glätte etc.
@segafrendoOctavista hat geschrieben:dass es nicht sicher sei, dass bei bestimmten Fahrbahnbedingungen bei zwei identischen PKW der leichtere von beiden den kürzeren Bremsweg hat.
Da hast du aber einen entscheidenden Teil des Satzes weggelassen.
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Re: Bremsweg bei Glätte etc.
Identisch und doch nicht gleichOctavista hat geschrieben: ... bei zwei identischen PKW der leichtere von beiden ...

...die Embleme bleiben dran.
Re: Bremsweg bei Glätte etc.
Mit "identisch" meinte der Fahrsicherheitstrainer natürlich "identische Modelle" mit gleicher Bereifung etc., aber den einen z.B. mit nem schweren Dieselmotor und ein leichter Benziner....Who knows....
-
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Re: Bremsweg bei Glätte etc.
Hallo!
Das kann tatsächlich passieren!
Aber es kann nicht verallgemeinert werden.
Entscheidend ist die Schwerpunktlage des schwereren Fahrzeuges!
Wie allgemein bekannt sein dürfte wird die meiste Bremskraft von der Vorderachse
aufgebracht, bedingt durch die Entlastung der Hinterachse.
Schafft man hier das zusätzliche Gewicht hin (typisch beladener Combi), so kann die Hinterachse natürlich auch mehr zur Verzögerung beitragen.
Das KANN trotz Mehrgewicht zu einem kürzeren Bremsweg führen.
Allerdings reden wir hier nicht von Zuladung im Bereich der maximal möglichen!
Dennoch kann man feststellen, dass schwer beladene Fahrzeuge oft einen nicht deutlich
größeren Bremsweg haben als unbeladene.
Sehr wichtig hierbei: der korrekte Reifenluftdruck!!
Extrembeispiel sind Motorräder.
Jeder kennt die Stoppies.
Bei einer Tour wurden wir zur Notbremsung gezwungen (typischer blinder Autofahrer nahm uns die Vorfahrt). Kollege alleine auf Sportmaschine, ich mit Sozia auf meinem Tourer.
Obwohl ich hier gut 150kg mehr zu Bremsen hatte kam ich deutlich früher zum stehen als mein Kollege, der die ganze Sache mit einem ansatzweisen Stoppie bewältigte. Das Mehrgewicht liegt im Soziusbetrieb überwiegend auf dem Hinterrad, und so kann ich dann auch entsprechend reintreten. Beide Maschinen übrigens ohne ABS und 120er Vorderreifen.
BYE
TDI-Schrauber
Das kann tatsächlich passieren!
Aber es kann nicht verallgemeinert werden.
Entscheidend ist die Schwerpunktlage des schwereren Fahrzeuges!
Wie allgemein bekannt sein dürfte wird die meiste Bremskraft von der Vorderachse
aufgebracht, bedingt durch die Entlastung der Hinterachse.
Schafft man hier das zusätzliche Gewicht hin (typisch beladener Combi), so kann die Hinterachse natürlich auch mehr zur Verzögerung beitragen.
Das KANN trotz Mehrgewicht zu einem kürzeren Bremsweg führen.
Allerdings reden wir hier nicht von Zuladung im Bereich der maximal möglichen!
Dennoch kann man feststellen, dass schwer beladene Fahrzeuge oft einen nicht deutlich
größeren Bremsweg haben als unbeladene.
Sehr wichtig hierbei: der korrekte Reifenluftdruck!!
Extrembeispiel sind Motorräder.
Jeder kennt die Stoppies.
Bei einer Tour wurden wir zur Notbremsung gezwungen (typischer blinder Autofahrer nahm uns die Vorfahrt). Kollege alleine auf Sportmaschine, ich mit Sozia auf meinem Tourer.
Obwohl ich hier gut 150kg mehr zu Bremsen hatte kam ich deutlich früher zum stehen als mein Kollege, der die ganze Sache mit einem ansatzweisen Stoppie bewältigte. Das Mehrgewicht liegt im Soziusbetrieb überwiegend auf dem Hinterrad, und so kann ich dann auch entsprechend reintreten. Beide Maschinen übrigens ohne ABS und 120er Vorderreifen.
BYE
TDI-Schrauber
- darkking
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Re: Bremsweg bei Glätte etc.
da fehlt die Glätte. ich würds anwaltsmäßig mit "kommt drauf an" beantworten
Glatt ist ja nicht gleich glatt. da muss man ja schon macnhmal Eis ansetzen, um gleiche Bedingungen zu haben. Die Frage ist wohl eher, was eher zum tragen kommt. die negative beschlenigung, massenträgheitsmoment und die Reibung, die ja nur fast gegen 0 geht. das ist dann schon eher ein problem
Hier sieht man schonmal ungefähre Werte. Hat dass eine Auto nen Koeffizienten von 0,01 und dass andere einen von 0,03 ist beides sehr nahe an 0, aber dass andere verzögert trotzdem schneller, da der koeffizient halt trotztdem 3 mal höher ist. Man müsste es wohl ausrechnen. Und berechnet pauschal: Reibwert= gewicht * koeffizient. wenn man 1500kg und 1600kg ansetzt als gewicht, dann ist der Reibwert kaum nennesnwert verschieden.


- Mackson
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Re: Bremsweg bei Glätte etc.
Ich denke auch, dass die Gewichtsverteilung die entscheidente Rolle spielt. Die Bremswirkung der HA bei unbeladenem Fahrzeug ist nahezu lächerlich. Muss auch, wegen der Spurtreue.
Gruß M.
Gruß M.
O1 Combi SLX 1.9 TDI 110PS (04/00-06/03)
O1 Combi L&K 1.9 PD TDI 130PS (08/03-02/05)
O² Combi Elegance 2.0 TDI 140PS (05/05-01/09)
Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null.
Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.
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