heute wollte ich mal über mein aktuelles Projekt berichten.
Schon seit einiger Zeit spiele ich mit dem Gedanken, zur Unterhaltung der Fond-Passagiere ein Multimediasystem zu installieren.
Meine selbstgesteckten Vorgaben waren: Getrennte Medienwiedergabe in Fond und Cockpit, Festeinbau der TFT-Monitore in den OrginalKopfstützen, Verdeckte Kabelführung in den Holmen der Kopfstützen;
Jetzt kann man dafür natürlich so einiges an Geld loswerden! Also habe ich den Kosten/Nutzen-faktor langwierig abgewogen und habe mich für folgende Komponenten entschieden:
Headunit:
Zenec MC5600 + Navi (bzw. Zenec NC2010, wenn der Eindruck und die Leistungsmerkmale stimmen);

Monitore:
Zenec W701USM;

Headphones:
Sony MDR-Q68LW;

Die Entscheidung für die Headunit fiel auf das Zenec-Modell, weil ich mich nicht mit der "Nachrüst-Optik" anderer Geräte auf dem Zubehörmarkt anfreunden kann. Die Werkslösungen, die in etwa die gleichen Möglichkeiten bieten, wie das Zenec-Gerät, liegen leider in einem Preissegment, das meinen persönlichen Rahmen sprengt.
Der MC5600 passt hier sowohl in mein Auto als auch in meinen Geldbeutel!
Als Monitor kamen natürlich mehrere Typen in Frage. Zum einen muss dabei die Qualität der Bilddarstellung gegen die Monitorgröße und den Preis abgewogen werden. Da ich die Monitore gern in den Orginlalkopfstützen verbauen wollte (klar, es gibt auch diese Komplettsets mit Leder-Kopfstütze, TFT und integriertem DVD-Player, aber... och neeee!) konnte ich maximal 7" Bildschirme unterbringen. Die Octavia-Kopfstützen sind sehr flach gebaut. Mir liegen hier die Bilder vom Bildschirmeinbau eines Forumsmitglieds im Sinn, bei denen die Monitore nachher DEUTLICH hervorstanden. Nichts für Ungut, aber das wollte ich bei mir nicht. Im Vergleich mit anderen Monitoren gefiel mir hier deshalb der Zenec W701USM, ein Monitor aus der UltraSlim-Baureihe, der eine maximale Einbautiefe von 22mm benötigt. Das sind immerhin 10mm (!) weniger, als der nächste Konkurrent!
Zuerst hatte ich allerdings einen Monitor mit Sendeeinheit für IR-Headsets ausgesucht. Aber, Hand aufs Herz: Wie viel Bewegungsfreiraum braucht man beim DVD gucken wirklich? Und sind die Akkus der IR-Headsets nicht immer genau dann leer, wenn man sie benutzen will? Also kam ich zurück zum oben genannten Monitor. Die Kopfhörer werden hier über einen 3,5mm Klinkenstecker angeschlossen.
Um die Kopfhörer bei nichtgebrauch Platzsparen verstauen zu können, sollten diese natürlich sehr klein sein. Da ich persönlich zwar auch In-Ear-Kopfhörer besitze, diese aber nach spätestens einer halben Stunde absetzen muss, weil sie unangenehm drücken, mussten andere Kopfhörer her. Die Sony MDR-Q68LW bieten sowohl vom Tragekomfort, als auch vom Preis/Leistungs-Verhältnis alles was ich haben wollte. Das Verbindungskabel vom linken zum rechten Kopfhörer und das Anschlusskabel zum Stecker wird durch einen Aufzugsmechanismus bei nichtbenutzung in den Kopfhörer eingerollt. Hier kann also nix verknoten und der Film-/Hörgenuss kann jederzeit beginnen.
Schritt für Schritt werde ich in den nächsten Tagen und Wochen (je nachdem wie die Zeit ist) mit Bildern über den aktuellen Stand berichten.
Soviel vorweg: 1 Monitor ist bereits verbaut, das Kabel verlegt und zum Anschluss an die Headunit vorbereitet. Optik? Klasse.